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Birgit Erz, Violine
Birgit Erz, geboren 1979 in Heilbronn, erhielt ihren ersten Klavier-, Geigen- und Blockflötenunterricht mit fünf Jahren. Ihre Ausbildung an der Violine prägten Petru Munteanu, Valery Gradow, Roman Nodel und Antje Weithaas. Auf Meisterkursen bei Roman Totenberg, Ruggiero Ricci, Rainer Kussmaul, Tibor Varga und Ida Haendel erhielt sie weitere künstlerische Impulse.
Mit neun Jahren wurde sie zum ersten Mal mit Antonio Vivaldis Violinkonzert in a-Moll im Süddeutschen Rundfunk gesendet, als Elfjährige zu einer Tournee in die USA eingeladen. Ihre Konzertreisen führten sie nach Südafrika, Norwegen, Israel und Italien, in die Weill Recital Hall/Carnegie Hall New York, die Liederhalle Stuttgart und zum Kyoto International Music Students Festival in Japan.
Schon in jungen Jahren widmete sie sich intensiv der Kammermusik. Als Pianistin und Cembalistin spielte Birgit Erz in Ensembles unterschiedlichster Besetzungen, als Geigerin hatte sie über mehrere Jahre ein Horntrio und ein Streichquartett. Mit diesen Kammerensembles, sowie als Solistin und Klavierbegleiterin gewann sie zahlreiche Preise bei Jugend musiziert.
Ausgelöst durch die Einstudierung eines Werkes des Komponisten Kazimierz Serocki im Alter von zehn Jahren entwickelte sich neben der Begeisterung für die Kammermusik ihre Leidenschaft für zeitgenössische Musik. Vor allem für die Annäherung an zeitgenössische Musikstücke empfahl ihr einige Jahre später ihr Lehrer Valery Gradow sich parallel zur Musik mit Literatur und Kunst derselben Epoche zu beschäftigen. Durch diese ganzheitliche Herangehensweise blieb für Birgit Erz die Beschäftigung mit neuer Musik so spannend, dass sie 2002 als Geigerin am Wettbewerb Premio Valentino Bucchi di Roma Internazionale für Musik des 20. Jahrhunderts teilnahm und den 2. Preis gewann. Beim Mendelssohn-Wettbewerb für Komposition Berlin wurde sie mit einem Sonderpreis für die beste Interpretation ausgezeichnet.
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